Mitteilungen MIT Sachsen


MIT Sächsische Schweiz - Osterzgebirge mit neuem Vorstand

veröffentlicht um 15.02.2012 09:21 von MIT SACHSEN

 
(Pirna, 10. Februar 2012) Neuer Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist Sven Vater (38). Er wurde gestern Abend mit überwältigender Mehrheit von der Kreismitgliederversammlung der MIT in der Pirnaer Kleinkunstbühne Q 24 gewählt.

Sandro Otto als stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister Dr. Thomas Gischke wurden einstimmig gewählt. Die Beisitzer Bettina Scheinert, Tim Lochner, Reno König und Gert Medger komplettieren den neuen Vorstand.

Der CDU Kreisvorsitzende Michael Geisler gratulierte dem neuen Vorstand und wünschte bei der Arbeit der MIT viel Erfolg. „Immerhin gehört die große Mehrzahl der Arbeitgeber in unserem Heimatkreis dem Mittelstand an.“ so Geisler. Ausdrücklich bedankte sich Geisler bei der alten Vorsitzenden Michaela Thieme, die nicht erneut kandidierte, für solche Ereignisse wie den „Unternehmer des Jahres“ oder die in Pirna nicht weg zu denkende „Einkaufsnacht“. Sie soll künftig als Geschäftsführerin der MIT im Kreis tätig werden.

Der neu gewählte Vorsitzende Sven Vater betonte: „Wir wollen solche Traditionen wie die Einkaufsnacht fortführen, dieses Jahr übrigens als 10-jährige Jubiläumsausgabe. 

Wichtig ist mir jedoch auch, den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik zu intensivieren. Es wird deshalb weitere Gesprächrunden mit Verantwortungsträgern aus den verschiedensten Bereichen geben. 

Hierbei sehe ich nicht nur den unternehmerischen Erfolg sondern auch die Verantwortung für die Sicherheit von Arbeitsplätzen in der Region.“


Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Kreisgeschäftsstelle
Bahnhofstraße 5 • 01796 Pirna
Telefon 03501 / 528433 • Telefax 03501 / 528477

Deutsche Stromnetze an der Belastungsgrenze?

veröffentlicht um 15.02.2012 06:04 von Michaela Thieme   [ aktualisiert 15.02.2012 09:26 von MIT SACHSEN ]

(Dresden, 10. Februar 2012) „Aufgrund der aktuellen Ereignisse in Süd-deutschland fordern wir als CDU-Mittel-standsvereinigung Sachsen die Bundespolitik noch einmal nachdrücklich auf, die mit der Energiewende verbundenen Zusatz-belastungen verlässlich zu begrenzen. Außerdem hat die Umsetzung realistischer Konzepte zur Speicherung und der Netzausbau oberste Priorität.
Auf sächsischer Ebene müssen die Weichen für eine erhebliche Verminderung des Energieverbrauchs in der Wirtschaft durch eine sächsische Energieeffizienzinitiative für die mittelständische Wirtschaft gestellt werden. Andernfalls droht uns der Verlust der Versorgungssicherheit mit Elektrizität, die einen wesentlichen Standortvorteil Sachsens im Vergleich zu Nachbarregionen darstellt “ so fordert Dr. Markus Reichel, der Landesvorsitzende der MIT Sachsen
 
Zum Hintergrund:
Laut aktuellen Informationen des Handelsblattes vom 09.02.2012 bringt der Atomausstieg, die anhaltende Kältewelle und Gas-Lieferschwierigkeiten die deutschen Stromnetze an die Belastungsgrenze. Die vier Netzbetreiber beugen seit den letzten Tagen drohenden Stromausfällen mit Notmaßnahmen vor. Diese Maßnahme zeigt, wie angespannt die Situation im deutschen Stromnetz ist. (Quelle: Handelsblatt)
 
Wie brisant und bedeutsam dieses Thema vor allem für den Mittelstand ist, zeigte auch das in der vergangenen Woche am 02. Februar 2012 durch die MIT Sachsen in Dresden veranstaltete Podiumsgespräch und die anschließende Diskussionsrunde mit Ausblicken in die Zukunft.
 
Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft waren der Einladung der MIT Sachsen gefolgt. Selten war ein Abend so geprägt von interessanten und konstruktiv gelagerten Themen bzw. Diskussionsrunden. Wo geht die Entwicklung der Elektrizitätspreise hin, welche Prognosen können für die Zukunft gegeben werden? Hierfür standen am Abend Persönlichkeiten wie Frank Heidan, MdL und Referenten wie Prof. Dr. Dominik Möst vom Lehrstuhl für Energie-wirtschaft und Herr Carl-Ernst Giesting, Vorstandsvorsitzender EnviaM Rede und Antwort.
 
Aber auch Inhaber und Vertreter in Sachsen ansässiger Firmen legten ihre Meinung zum Atomausstieg dar und erläuterten die für sie daraus entstehenden Konsequenzen. So wird die Müller Unternehmensgruppe laut Theo Müller, Alleingesellschafter der Müller-Unternehmensgruppe ein eigenes Heizkraftwerk bauen, um die zukünftig entstehenden Energiekosten zu senken.
 
Auch die Chancen auf eine Energieversorgung auf der Basis erneuerbaren Energien und damit verbunden eine geringere Abhängigkeit von ausländischen Lieferungen wurde erörtert. Wie sehen hier die Erwartungen in die Entwicklung regenerativer Energien in Sachsen aus?
 
In der anschließenden spannenden Diskussion waren es Gäste wie Arnold Vaatz, Stv. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, welche aktuelle kritische Fragen zum Atomausstieg äußerten und die MIT Sachsen aufforderten, das Thema weiterhin kritisch zu verfolgen.

Für Rückfragen:

Michaela Thieme • Landespressesprecherin 
presse@MIT-Sachsen.de • 0152/57 06 74 50 
 
Dr. Markus Reichel • Landesvorsitzender 

www.MIT-Sachsen.de • Lortzingstraße 35 • 01307 Dresden

Wir fordern eine sächsische Energieeffizienzinitiative für die Wirtschaft.

veröffentlicht um 31.01.2012 09:39 von MIT SACHSEN   [ 01.02.2012 07:42 wurde aktualisiert. ]

Dr. Markus Reichel
(Dresden, 31. Januar 2012) Dr. Markus Reichel: „Von der Bundespolitik erwarten wir klar durchgerechnete und kommunizierte Obergrenzen für die Zusatzbelastungen aus der Energiewende und realistischen Konzepten zur Lösung der bekannten Probleme wie Speicherung und Netzausbau.“
 
Der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der Sächsischen Union weiter: “Die sächsischen Unternehmer fragen sich, welche Kostenbelastungen auf ihre Firmen zukommen, welche Chancen und Risiken die Energiewende für die sächsische Wirtschaft mit sich bringt. Klar ist: Die MIT SACHSEN erkennt, dass die Energiewende ein Innovationspotential mit sich bringt, das gerade mittelständischen Unternehmen Chancen für neue Märkte in dem bislang streng regulierten Elektrizitätssektor bietet. Dies bezieht sich auf neue Produkte und Verfahren sowohl in der dezentralen Produktion von Energie wie auch in der kundenorientierten Anpassung von Produkten der Elektrizitätslieferungen. Zugleich finanziert gerade die mittelständische Wirtschaft die Energiewende durch steigende Belastungen aus Energiekosten.“
 
Dr. Markus Reichel weiter:
“Richtig ist auch, dass sich durch den Ausstieg aus der Kernkraft zumindest teilweise die Position der sächsischen Braunkohleversorgung verbessert – das begrüßen wir. Ebenfalls erkennt die MIT SACHSEN auch die Chance, dass eine weitgehend auf erneuerbaren Energien aufgebaute Energieversorgung langfristig infolge geringerer Abhängigkeit von ausländischen Lieferungen und infolge der entfallenden Brennstoffkosten die deutsche Wirtschaft gleichermaßen krisenfester wie auch wettbewerbsfähig macht. Wir sehen mit der Energiewende verbundene Investitionen als Investitionen in diese Zukunft an.”
 
„Jedoch erwarten wir klare Vorgaben seitens der Politik hinsichtlich der künftig geltenden Rahmenbedingungen und der Minimierung der seitens der Allgemeinheit zu tragenden Umlagen und Zusatzbelastungen.“, so der Landesvorsitzende weiter.
   
“Um weitere Impulse zu setzen, führen wir am 2.2. eine mit kompetenten Referenten besetzte Podiumsdiskussion durch – wir hoffen auf konstruktive Ergebnisse”, so Dr. Markus Reichel abschließend.
 
Zum Hintergrund:
Infolge der erheblichen Ausnahmeregelungen und Vergünstigungen bei Steuern und Abgaben auf Elektrizität für Großverbraucher trägt die mittelständische Wirtschaft neben den privaten Verbrauchern einen Großteil der künftigen Belastungen.
 
Dies trifft besonders auf die sächsische Wirtschaft zu, die ca. 50% mehr Energie pro EUR Bruttoinlandsprodukt benötigt als z.B. die bayrische Wirtschaft (Stand 2008; Quelle: eigene Berechnungen auf Basis „Länderarbeitskreis Energiebilanzen 2012“, „Energiedaten Thüringen 2005“).
 
Hinzu kommt noch, dass Sachsen Netto-Zahler in den EEG-Ausgleich ist. Nach Verrechnung der Einzahlungen der Kunden und Auszahlungen an Anlagenbetreiber flossen im Jahr 2011 ca.  151 Mio. EUR aus Sachsen ab, wohingegen nach Bayern netto 1,1 Mrd. EUR flossen (Quelle: BDEW: Erneuerbare Energien und das EEG: Zahlen, Fakten, Grafiken (2011), S. 57). Im  Jahr 2011 erfolgte ein unkontrollierter Ausbau der Photovoltaik. Nur 20 Prozent der erneuerbaren Energien werden durch Photovoltaik erreicht dennoch entfällt die Hälfte der kompletten EEG-Förderung auf den Solarstrom.
 
Für Rückfragen:

Michaela Thieme • Landespressesprecherin 
presse@MIT-Sachsen.de • 0152/57 06 74 50 
 
Dr. Markus Reichel • Landesvorsitzender 

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Sachsens CDU-Mittelstandsvereinigung für raschen Ausbau der B 87n

veröffentlicht um 23.01.2012 23:50 von MIT SACHSEN   [ 24.01.2012 00:24 wurde aktualisiert. ]

Fernstraßenausbau in Sachsen ist nicht abgeschlossen.
 
(Dresden, 22. Januar 2012) Wie der Landesvorsitzende der CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Sachsens, Dr. Markus Reichel, nach der Landesvorstandssitzung vom vergangenen Donnerstag in Dresden mitteilte, fordert der CDU-Mittelstand entsprechend einem einstimmigen Beschluss seines Landesvorstandes den schnellstmöglichen Ausbau der B 87 neu von Leipzig bis Frankfurt (Oder) über Eilenburg, Torgau und Herzberg.
 
Die B 87 ist nicht nur eine wichtige Verbindungsstraße von Leipzig nach Frankfurt (Oder) und dahinter liegenden prosperierenden polnischen Wirtschaftsraum mit einer direkten Anbindung nach Polen und Warschau. Die B 87n erschließt auch die bisher vom überregionalen Fernverkehr abgeschnittene nordsächsische Kreisstadt Torgau, deren Industrie sich trotz dieser Widrigkeiten in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt hat.
 
Das sächsische Wirtschafts- und Verkehrsministerium und das Autobahnamt Sachsen müssen deshalb dringend angehalten werden, die Planungen zwischen Leipzig und dem Elbübergang bei Torgau zu intensivieren und Baurecht zu schaffen, damit beim Bund die Investitionsmittel eingefordert werden können.


Michaela Thieme • Landespressesprecherin 
presse@MIT-Sachsen.de • 0152/57 06 74 50 
 
Dr. Markus Reichel • Landesvorsitzender 

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Wir benötigen eine klare Wirtschaftsstrategie!

veröffentlicht um 20.12.2011 08:42 von Michaela Thieme   [ aktualisiert 23.01.2012 23:54 von MIT SACHSEN ]

(Dresden, 20. Dez 2011) Dr. Markus Reichel: „Sachsen braucht eine klare Wirtschaftsstrategie! Die Förderung von Großunternehmen muss dabei strikt überprüft werden, inwieweit sie letztlich der Stärkung des Mittelstandes dient."
 
Ohne eine klare Wirtschaftsstrategie für Sachsen werden wir im Wettbewerb der Regionen nicht gewinnen können!“, so der Landesvorsitzende der MIT Sachsen, Dr. Markus Reichel. „ Nach der erfolgreichen Aufbauphase seit 1990 ist es höchste Zeit, den Freistaat zukunftsfest zu machen und die Wirtschaft neu auszurichten. Nur mit einer klaren Vision für die Gestalt der sächsischen Wirtschaft in den Jahren 2020 und 2030 wird uns dies gelingen.

Zurückgehende Unterstützungszahlungen aus den alten Bundesländern und EU-Förderungen, der demografische Wandel und die immer noch bestehenden strukturellen Nachteile der sächsischen Wirtschaft im deutschlandweiten Vergleich sind nur einige Beispiele für kommende Herausforderungen. Sachsen ist dabei gezwungen, effizient mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umzugehen. So liegen in der sächsischen Industrie (nach Angaben des Verbandes der Sächsischen Wirtschaft) Betriebsgröße, F-&E-Intensität, Produktivität und Entgeltniveau immer noch zwischen 55 und 72% des Bundesdurchschnitts.

Wirtschaftspolitik muss im Freistaat v.a. Mittelstandspolitik sein. 99,9% aller Unternehmen Sachsens sind kleine und mittlere, die mit einem Umsatzvolumen bis zu 50 Mio. EUR 67,4 % des Gesamtumsatzes erwirtschaften (Quelle: Sächsischer Mittelstandsbericht 2009/2010). Die Förderung für Großunternehmen muss daher in Zukunft strikt darauf geprüft werden, inwieweit sie die sächsischen KMU stärkt.

Um zu einer klar umrissenen Wirtschaftsstrategie für Sachsen zu kommen, ist es nach Auffassung der MIT  erforderlich, sich zunächst über die aktuellen Stärken und Schwächen der sächsischen Wirtschaft ein einvernehmliches Bild zu verschaffen. Erst auf dieser Basis können prägnante, messbare und nachvollziehbare Ziele formuliert werden. Auf dieser Basis kann dann eine strategische Handlungsplanung erstellt werden.

Als Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Sachsen werden wir im Jahr 2012 unseren Beitrag zu dieser Diskussion leisten und die genannten Fragen in einem Veranstaltungszyklus diskutieren. Den Auftakt bringt der 02.02.2012 mit einer Diskussion zur künftigen Energiepreisentwicklung“, so Dr. Reichel abschließend.


Michaela Thieme • Landespressesprecherin
presse@MIT-Sachsen.de • 0152/57 06 74 50 

Dr. Markus Reichel • Landesvorsitzender

www.MIT-Sachsen.de • Lortzingstraße 35 • 01307 Dresden

Keine unnötigen Beteiligungen von Kommunen an Unternehmen - Pro und Contra klar offen legen!

veröffentlicht um 16.12.2011 04:30 von MIT SACHSEN

(Dresden, 14. Dezember 2011) In Sachsen nahmen in den letzten Jahren die Beteiligungen der Kommunen an Unternehmen sprunghaft zu. Nach Auffassung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU handelt es sich hierbei um Wildwuchs, der klar eingedämmt werden soll. 

Der Vorteil und Nutzen einer Beteiligung des Staates oder einer Kommune an einem Unternehmen muss klar erkennbar sein. Wir sehen mit großer Sorge, dass gerade die Zahl der indirekten Unternehmensbeteiligungen der Kommunen in Sachsen zunimmt, denn diese sind einer Kontrolle durch Stadträte und Kommunalaufsicht entzogen und treten in Konkurrenz mit privaten Unternehmen“ so erklärt der Landesvorsitzende Dr. Markus Reichel.

Auch auf der Landesvorstandsklausur der MIT Sachsen im November 2011 in Grimma stand dieses Thema auf der Tagesordnung. So diskutierten die Mittelständler zum Themenbereich „wirtschaftliche Betätigung von Kommunen und Staat“. Hier referierten Herr Menke, Abteilungsleiter für Recht und Kommunales und Herr Dr. Leder, Stv. Leiter vom Referat 23b zur wirtschaftlichen Betätigung von Kommunen und der Beurteilung der entstehenden gesellschaftlichen Kosten und Nutzens.

Dabei ist die MIT Sachsen nicht etwa grundsätzlich gegen öffentliche Beteiligungen. 
Nach unserer Auffassung gibt es durchaus viele Bereiche der Daseinsfürsorge, in denen nur kommunale Unternehmen die Aufgaben so erfüllen können, dass die Interessen der Bürger optimal vertreten sind. Wir denken jedoch, dass die sächsische Gemeindeordnung aktuell die Grenzen der unternehmerischen Betätigung von Kommunen eindeutig zu weit steckt.

Denn gegenwärtig erstrecken sich zum einen die Regelungen des kommunalen Wirtschaftsrechts nur auf unmittelbare Beteiligungen der Kommunen. Zum anderen können Kommunen immer dann Beteiligungen errichten, wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass private Unternehmen einen bestimmten Zweck besser und wirtschaftlicher erfüllen können. „Diese Umkehr der Beweispflicht ist aus unserer Sicht absurd! Es muss nachgewiesen werden, dass ein kommunales Unternehmen in einem bestimmten Bereich besser und wirtschaftlicher arbeiten kann, als ein privates, und nicht umgekehrt! Schließlich wollen wir keine sozialistischen Verhältnisse“, so Reichel.

Im Rahmen des 26. Landesparteitages der CDU Sachsen am 26. November 2011 in Plauen beantragte die MIT Sachsen, den Leitantrag „Sachsen dienen – Zukunft sichern“ noch um den Punkt „Subsidiarität“ zu erweitern. Subsidiarität beinhaltet dabei auch, dass der Grundsatz „Privat vor Staat“ befolgt wird. 
Die MIT Sachsen unterstützt daher aktuelle Vorhaben des Innenministeriums, die Sächsische Gemeindeordnung so zu ändern, dass auch mittelbare Beteiligungen einer kommunalrechtlichen Kontrolle unterliegen. Jedoch erwartet sie – über die Vorhaben des Innenministeriums hinaus -, dass auch die Subsidiaritätsregel des §97 verschärft wird.

Zu welchen Auswirkungen eine mangelhafte Kontrolle jener Beteiligungen führen kann, zeigt das aktuelle Bespiel des Skandals der Wasserwerke Leipzig (KWL). Dem früheren KWL-Geschäftsführer Klaus Heiniger wird vorgeworfen, im Jahr 2006 an den Kontrollgremien sich vorbei auf hochriskante Finanzgeschäfte eingelassen zu haben. Hierfür erhielt er Provisionen in Millionenhöhe. Diese Spekulationen könnten für Stadt Leipzig teuer werden, Die betroffenen Banken, darunter die Schweizer UBS, fordern von der hoch verschuldeten Stadt die Rückzahlung von 285,5 Millionen Euro (Quelle: FAZ http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/leipziger-wasserwerke-skandal-staatsanwaelte-fordern-sieben-jahre-haft-1581027.html).
 
Die Stadt Leipzig hat laut aktuell vorliegendem Beteiligungsbericht von 2010 (Quelle: http://notes.leipzig.de/appl/laura/wp5/kais02.nsf/docid/488AC118AD78DACFC12577F800505EEA/$FILE/V-ds-1098-anlage-1.pdf) eine Fülle von unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen. 
 
 
Für Rückfragen:
Michaela Thieme | Landespressesprecherin der MIT Sachsen | presse@MIT-Sachsen.de | 0152/57 06 74 50 
Dr. Markus Reichel | Landesvorsitzender der MIT Sachsen | Landesvorsitzender@MIT-Sachsen.de 

Neue Pressesprecherin der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Sachsen

veröffentlicht um 30.11.2011 10:43 von MIT SACHSEN   [ 30.11.2011 10:44 wurde aktualisiert. ]

(Dresden, 22. November 2011) Am 18./19. November 2011 fand in Grimma die Landesvorstandsklausur des MIT- Landesverbandes Sachsen statt. Hier trafen sich die alle Mitglieder des Landesvorstandes und die Kreisvorsitzenden der MIT Sachsen. Frau Michaela Thieme, Vorsitzende der MIT des Kreisverbandes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, wurde von den Anwesenden einstimmig zur Landespressesprecherin gewählt.

Dr. Markus Reichel, Landesvorsitzender der MIT Sachsen hierzu: „Mit Frau Thieme wurde ein neuer Pressesprecher für den Landesverband gewählt. Sie ist nunmehr das Sprachrohr der MIT-Landesebene und damit auch Bindeglied zu den Medien.“
 
„Für das ausgesprochene Vertrauen möchte ich mich bedanken. Ich freue auf die neue, verantwortungsvolle Aufgabe und werde mich mit Engagement in dieser Funktion einbringen“ so Thieme.
 
Weiterhin standen auf der Klausurtagesordnung aktuelle Themen wie der Bürokratieabbau und die Einführung des Normenkontrollrates. Diskutiert wurde auch über den Bereich der "wirtschaftlichen Betätigung von Kommunen und Staat, ÖPP (Öffentlich-private Partnerschaften).
 
Überdies nominierte der Landesverband die Kandidaten für den Landesvorstand der CDU.
 
Für Rückfragen: 
Michaela Thieme
Landespressesprecherin der MIT Sachsen
0152/57 06 74 50 

Dr. Markus Reichel
Landesvorsitzender der MIT Sachsen

www.MIT-Sachsen.de • Lortzingstraße 35 • 01307 Dresden

Aufholen, Einholen, Überholen: Trotz aller erreichten Fortschritte gerade in Sachsen ist die Situation völlig unbefriedigend!

veröffentlicht um 10.11.2011 07:37 von MIT SACHSEN   [ 10.11.2011 08:31 wurde aktualisiert. ]

(Dresden, 09. November 2011) Dr. Markus Reichel: „Wir fordern eine klare wirtschaftspolitische Strategie mit belastbaren überprüfbaren Zielen und Maßnahmen für die nächsten Jahre! Die Wirtschaftskraft in Sachsen kann sich sehen lassen. Aber: Die Fortführung des Wachstums- und Aufholprozesses in Sachsen braucht noch weitere Hilfen für hiesige mittelständische Unternehmen."
Der MIT-Landesvorsitzende und selbstständige Unternehmer Dr. Markus Reichel (43): „Die MIT Sachsen setzt sich dafür ein, dass das Wachstumspotential in Sachsen weiter gestärkt. Nur durch die Öffnung für Investitionen im Bereich Öffentlich-Privater Partnerschaften sowie ein klare Clusterpolitik mit entsprechender Berücksichtigung auch in der Marketingpolitik des Freistaates wird das der Fall sein. Daran arbeitet die MIT Sachsen heute und auch in den kommenden Jahren aktiv als Motor und Rückgrat des Mittelstandes mit."

Zum Hintergrund: 
Heute stellte die Bundesregierung den 9. Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit vor. Dieser zeigt auf, dass die wirtschaftliche Annäherung zwischen den alten und neuen Bundesländern stagniert. Wie auch schon 2010 erreicht das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner in Ostdeutschland etwa 73 Prozent des  westdeutschen Niveaus. Auch weiterhin gibt es in den neuen Bundesländern nahezu doppelt so viele Arbeitslose wie in den alten Bundesländern. Das ostdeutsche Produktivitätsniveau stagniert ebenfalls bei knapp 80 Prozent im Vergleich zum westdeutschen.

Heidan: „Schnelle Finanzierung Sachsen-Franken-Magistrale wichtig für Wirtschaftsstandort Sachsen“

veröffentlicht um 02.11.2011 08:47 von MIT SACHSEN   [ 02.11.2011 08:47 wurde aktualisiert. ]

(Dresden, 25. Oktober 2011) Zu den Plänen der Deutsche Bahn, die Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale auf der bayerischen Seite zügig fortzusetzen, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Frank Heidan:

 „Ich begrüße die Absicht der Bahn, die Sachsen-Franken-Magistrale auf bayerischer Seite auch nach Hof weiter auszubauen. Es wäre ein Fehler, den Ausbau der wichtigen Bahnverbindung zwischen den sächsischen und fränkischen Wirtschaftszentren auf halber Strecke abzubrechen. Nur die Elektrifizierung des ganzen Streckenabschnitts macht für die Unternehmen im Freistaat Sinn und ist enorm wichtig für den gesamten Wirtschaftsstandort Sachsen. Nun muss zügig die Finanzierung geklärt werden. Hier ist vor allem der Bund gefragt, der knapp die Hälfte der Gesamtkosten von rund 120 Millionen Euro bereitstellt. Ich hoffe, dass sich das zuständige Verkehrsministerium in Berlin möglichst zeitnah zur Sachsen-Franken-Magistrale bekennt.“

Mikrodarlehen jetzt neu strukturiert - Kurzfristig Hilfe durch Mikrodarlehen

veröffentlicht um 17.10.2011 05:19 von MIT SACHSEN

(Berlin, 17. Oktober 2011) “Es war längst überfällig, die Richtlinie ‚Mikrodarlehen‘ zu überarbeiten und den Mikrodarlehensfonds auf sächsischer Seite aufzustocken”, erklärt Veronika Bellmann, die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Mittelsachsen zur Änderung der Richtlinie „Mikrodarlehen“. Bisher konnten Unternehmen nur bis drei Jahre nach ihrer Gründung ein Mikrodarlehen beantragen. Zukünftig soll dieser Zeitraum auf fünf Jahre erweitert werden.
 
Aufgrund der hohen Nachfrage nach einem Mikrodarlehen ist es letztendlich nur konsequent, hier mehr Spielraum und Anwendungsmöglichkeiten zu schaffen. Zumal die bereitgestellten ESF-Mittel des EU-Strukturfonds in Sachsen bisher nur ungenügend abgerufen und genutzt werden. Mit dem ESF-Mikrodarlehen erhalten Existenzgründer, die eine selbständige Tätigkeit aufnehmen wollen, einen finanziellen Anschub für Investitionen und Betriebsmittel. Für diese Zwecke kann ein zinsgünstiges Darlehen über maximal 20.000 Euro direkt bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) beantragt werden. Voraussetzung für das Vorhaben sind jedoch ein Eigenanteil von mindestens 20 Prozent.

Die Wiederaufnahme der Branchen Bau- und Gastgewerbe, die aus haushaltsrechtlichen Gründen seit Februar 2011 kein Mikrodarlehen mehr erhalten konnten, in die Förderung hinein, begrüße ich ausdrücklich. Als Alternative zum ESF-Mikrodarlehen gibt es speziell für Kleinstgründungen von der KfW-Mittelstandsbank das Förderprodukt Mikro-Darlehen. Bis zu 25.000 Euro können Existenzgründer über dieses Darlehensprogramm erhalten und damit, gegebenenfalls unter Hinzufügung eigener Mittel, ihr Vorhaben realisieren. Auch bestehende Unternehmen mit maximal zehn Beschäftigten können dieses Angebot für ihre Investitionen nutzen. Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) und bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

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